Marokko

Offizieller Name: Al-Mamlaka al-maghribiya (Königreich Marokko)  
Staatsform: konstitutionelle Monarchie; Elemente
parlamentarischer Demokratie
Landesfläche: 459.000 km²
Hauptstadt: Rabat, ca. 700.000 Einwohner
Einwohner: ca. 32,6 Mio.  (2012)
Bevölkerungs-
zusammensetzung:
Araber 70%, Berber 29%,
andere 1%
Religionszugehörigkeit: 98,5% Muslime (Sunniten der malekitischen Rechtsschule), 1,5% Christen  
Amtssprache: Arabisch; gesprochen wird der maghrebinisch-arabische Dialekt. Lokal mehrere Berber-Sprachen. Französisch ist als
Geschäfts- und Bildungssprache verbreitet.
Währung: 1 Dirham = 100 Centimes
Lage: Nordwestafrika
Zeitzone: UTC
BIP/Einwohner: 3.162 US$  (2011)

 


Sozialer Wohnungsbau  – März 2004
Vor den Toren der marokkanischen Touristenhochburg Agadir. Hier ist die kleine Wasserstelle wichtigster Treffpunkt für die Menschen der Elendsviertel. Ein zerrissener Schlauch statt funktionierender Wasserleitungen. „Bidonvilles“ werden die Slums in Nordafrika genannt – „Kanisterstädte“, in denen der Unmut gärt über ein Leben ohne Müllabfuhr, Strom oder fließend Wasser. Seit Jahren wird jede offizielle Lösung des Problems durch Korruption behindert.
Marokko Caravan  – Februar 2004
Wie viele deutsche Touristen sind wir unterwegs mit dem Wohnmobil. Marokko gilt seit über 20 Jahren als Paradies für motorisierte Weltenbummler. Auf Gute Nachbarschaft will sich hier vor Ort mit einigen von ihnen treffen und sich den afrikanischen Winterurlaub aus nächster Nähe ansehen… weiter
Marokkanischer Waschsalon  – Februar 2004
Uns Deutschen wird ja im Ausland ein ausgeprägter Hang zu den sogenannten Sekundärtugenden, wie Ordnung, Effizienz und Sauberkeit, nachgesagt. Das trotz dieser Eigenschaften die deutsche Wirtschaft zur Zeit eher lahmt ist die eine Seite. Auf der anderen Seite kommen findige Deutsche gerade mit diesen Vorurteilen im Ausland gut an. Wir haben an der marokkanischen Atlantikküste eine Thüringerin getroffen, die deutsche Sauberkeit wieder zum Markenzeichen macht.
Tourismus/Terrorismus  – Juli 2003
Die Tourismusbranche Marokkos sieht sich einem Teufelskreis gegenüber. Nach den Anschlägen in Casablanca vor anderthalb Monaten haben vor allem deutsche Badeurlauber ihre Reisen storniert. Bricht der Tourismus in dem islamischen Land aber zusammen, sind tausende Arbeitsplätze in Gefahr. Je mehr Menschen keine sichere Existenz haben, desto größer könnte wiederum der Einfluss fundamentalistischer Gruppen werden.
Skifahren im Hochatlas  – Februar 2002
Skifahren in Afrika – das ist kaum zu vergleichen mit dem perfekt organisierten Alpentourismus. Doch hier im Atlasgebirge – dem nördlichsten Gebirge Afrikas – mit seinen 4000 m hohen Bergen, erwartet den Individualisten ein Mix aus Abenteuerurlaub und orientalischer Verzauberung.
Designer in Marakesch  – Januar 2002
Die Straßen von Marakesch – Handels- und Schauplatz marokkanischer Öffentlichkeit.
Der private Teil beginnt hinter den schlichten Fassaden der Häuser. Gestaltet sind lediglich Fenster und Türen – mit phantasievoller Ornamentik. Islamische Kultur und Architektur geben floralen Mustern den Vorrang, eingefaßt von rechteckigen Grundformen.
Durch sie dringt das Leben in die Häuser. Das Fenster – ein Rahmen für die Wahrnehmung der Welt draußen. Quelle der Inspiration für Künstler und Designer.
 
Steine  – Juni 1999
Neben der Textil- und Düngemittelindustrie ist das Kunsthandwerk ein wichtiger Bestandteil der marokkanischen Wirtschaft. Aus scheinbar wertlosen Steinen lassen die Arbeiter in den Steinbrüchen kunstvoll polierte Objekte entstehen.
Färberei  – Juni 1999
Die Herstellung und Verarbeitung von Lederwaren hat in Marokko eine lange Tradition. Von der frischen Tierhaut bis zum fertig gegärbt und gefärbten Leder sind mehr als ein Dutzend Arbeitsschritte notwendig. In einer großen Gärberei lassen wir uns die uralten Techniken der Lederverarbeitung zeigen.