100 Jahre Eichberg Film in Deutschland

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums von Eichberg Film in Deutschland im Jahr 2014 bieten wir auf dieser Seite Informationen und Termine von Filmvorführungen.

26. Juli 2014 16:30 Uhr
Kino Babylon
Rosa-Luxemburg-Straße 30
10178 Berlin

Foto: HJ. Eichberg in der Multiplex-Kino-Orgel Babylon Berlin

Hans Joachim Eichberg in der Multiplex Kino Orgel im Kino Babylon in Berlin – Mitte

Premiere „Das Geheimnis von Babylon“
Eine faszinierende Begegnung mit Tönen und Klängen hinter der Filmleinwand.
Hans Joachim Eichberg führt durch die Multiplex-Kino-Orgel des Kino Babylon in Berlin – Mitte.
Informationen zum Film >>

 

 

14. Januar 2014 20:00 Uhr
Kino Babylon
Rosa-Luxemburg-Straße 30
10178 Berlin

Wiederaufführung des Films
SONG. DIE LIEBE EINES ARMEN MENSCHENKINDES / SCHMUTZIGES GELD

Plakat zum Film "Song"

Plakat zum Film „Song“
Quelle: Stiftung Deutsche Kinemathek

Deutschland/Großbritannien 1928
Regie: Richard Eichberg
Buch: Adolf Lantz, Helen Gosewish; nach der Erzählung Schmutziges Geld von Karl Vollmoeller
Kamera: Heinrich Gärtner, Bruno Mondi
Bauten: Willi A. Herrmann.
Darsteller: Anna May Wong (Song), Heinrich George (Jack Houben), Mary Kid (Gloria Lee), Hans Adalbert von Schlettow (Dimitri Alexi), Paul Hörbiger (Carletto), Julius E. Herrmann.
Produktion: Eichberg-Film GmbH, Berlin; für British International Pictures (B.I.P.), London
Produzent: Richard Eichberg
Drehzeit: ab 14.4.1928
Drehort: Ufa-Atelier Neubabelsberg
Außenaufnahmen: Harnburg (Hafen)
Verleih für Deutschland: Südfilm AG; auf dem englischsprachigen Markt wurde der Film unter dem Titel „Show Life“ verliehen.
Zensur: 30.7.1928, B.19571, 6 Akte, 2.739 m, Jv.
Uraufführung: 21.8.1928, Berlin (Neueröffnung des Alhambra).
Kopie: Englische Zwischentitel, 94 Minuten

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Jubiläumsveranstaltung : Filmabend 100 Jahre Eichberg Film

100 Jahre Eichberg Film in Deutschland

Am Dienstag, dem 14. Januar 2014 um 20:00 Uhr, eröffnete das Babylon Berlin seine Stummfilmtage mit einem Jubiläum. Der Filmabend war dem Schaffen von Richard Eichberg (1888 – 1952) gewidmet, einer der zentralen Figuren des deutschsprachigen Genrekinos. Gezeigt wurde sein Film „Song. Die Liebe eines armen Menschenkindes / Schmutziges Geld“ (D, GB 1928) mit Anna May Wong und Heinrich George in den Hauptrollen, englischen Zwischentiteln und Anna Vavilkina live an der Kinoorgel.

Szenenfoto aus dem Stummfilm "Song"

Szenenfoto aus dem Stummfilm „Song“
Quelle: Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam Babelsberg

Als Thomas Eichberg Ende der 1980er Jahre an die HFF „Konrad Wolf“ nach Potsdam-Babelsberg kam, um Kameramann zu werden, ahnte er noch nichts von seinem berühmten Vorfahren. Das erfuhr er erst in der Filmgeschichte-Vorlesung seines Professors Peter Rabenalt. Seit 20 Jahren ist der diplomierte Kameramann (1989 Goldene Taube für „Aufbruch ’89 Dresden“) nun schon selbst erfolgreich im Filmgeschäft. Mit seinem Unternehmen EICHBERGFilm realisierte er TV-Produktionen in aller Welt.

2013 brachte ein Forschungsprojekt den Alumnus zurück an die HFF. Im Rahmen eines mediengeschichtlichen Seminars unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Wedel erforschen Studierende des Masterstudienganges Medienwissenschaft gemeinsam mit Thomas Eichberg das Werk Richard Eichbergs und dessen Bedeutung für das Kino der 20er und 30er Jahre.

„Die Palette des als Berliner Original bekannten Regisseurs und Produzenten erstreckte sich dabei von Sensations-Melodramen über Kriminal-, Spionage-, Historien- und exotische Abenteuerstreifen bis hin zu musikalisch beschwingten Operetten- und Varietéfilmen. Er entdeckte Stars wie Lee Parry, Lilian Harvey oder La Jana, drehte mit Paul Wegener, Willy Fritsch, Anna MayWong, Hans Albers, Heinrich George.“, so Prof. Wedel 2007 in seinem Buch „Kolportage, Kitsch & Können“. Seine Filme hätten in ihrer Zeit internationale Standards populärer Filmunterhaltung gesetzt.

Am Dienstag wurden im Kino Babylon erste Forschungsergebnisse des Seminars vorgestellt und das gleich ganz praktisch, denn die Begleitbroschüre zum Film schrieben die Studierenden. Thomas Eichberg war am Dienstagabend dabei und mit ihm ein weiterer Verwandter Richard Eichbergs: der 78-jährige Orgelbauer H.–J. Eichberg aus Berlin-Pankow, der – und so schließt sich ein weiterer Kreis – die berühmte Orgel des Kino Babylon von 2005 bis 2008 ehrenamtlich restaurierte.

„Song“ entstand 1928 in der Regie Richard Eichbergs frei nach der Erzählung „Schmutziges Geld“ von Karl Vollmoeller. In dem mitreißenden Melodrama verliebt sich das heimatlose Malayenmädchen Song (Anna May Wong) in den Matrosen Jack Houben (Heinrich George in einer frühen Paraderolle), bei dem sie Zuflucht findet, für ihn lebt und leidet.

>> weitere Informationen zum Jubiläum und zum Film

Julia Diebel

 


Juli 2014: Berlin Babylon # 5: BEGIERDE UND SCHRECKEN – StummfilmOrgelFestival

Samstag, 26.07.2014 um 16:30 Uhr – Das Geheimnis von Babylon

Premiere in Anwesenheit des Regisseurs und Hans Joachim Eichberg:
D, 2014, R: Thomas Eichberg mit Hans Joachim Eichberg, digital, ca. 45 Minuten

Hans Joachim Eichberg führt durch die Kinoorgel des Babylon.
Eine faszinierende Begegnung mit Tönen und Klängen hinter der Filmleinwand.

Festivalprogramm >


Das Geheimnis von Babylon

Eine filmische Begegnung mit Tönen und Klängen hinter der Kinoleinwand

Hans-Joachim Eichberg führt durch die Filmorgel im Kino Babylon
Premiere am 26.07.2014 im Kino Babylon, Berlin-Mitte

Deutschland, 2014, Länge: 45 Minuten
Regie-Kamera: Thomas Eichberg
Produktion: EichbergFilm 2014

Weitere Informationen werden wir hier zeitnah bekannt geben.